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In Begleitung sonniger Temperaturen führte die Jugendfeuerwehr des Zuges 2
und 3 aus Heinsberg am 10. und 11. September einen Berufsfeuerwehrtag durch. Das Besondere
an dieser 24 Stunden Übung war die Teilnahme des Jugendrotkreuz aus Heinsberg
inklusiv eines Rettungswagens.
Dienstantritt war um 7.00 Uhr im Gerätehaus Oberbruch. Die Mannschaft wurde eingeteilt
und die Fahrzeuge Übernommen. Zu einem Alltag einer Berufsfeuerwehr gehören
neben der Dienstbereitschaft auch das gemeinsame Vorbereiten der Mahlzeiten, Sport,
Unterrichtdienste sowie die Fahrzeugpflege.
Im Laufe der 24 Stunden wurden gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz neun inszenierte Einsätze
verschiedenster Arten bewältigt. Das Einsatzszenario reichte von der Öspur
bis hin zum Kellerbrand mit Menschrettung, Hundebiss, Frakturen und hilflosen Personen.
Wie in der Realität unterstützten sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr
und des Jugendrotkreuz bei jedem Einsatz gegenseitig und konnten so viel voneinander
lernen.
Ein besonderer Einsatz war eine hilflose Person auf dem Dach der Hauptschule Oberbruch.
Das Jugendrotkreuz und die Jugendfeuerwehr wurden bei diesem Einsatz von der Drehleiter
aus Heinsberg unterstützt. Mit einer Rettungstrage am Korb konnte die Person schnell
aus ihrer Notlage befreit werden und dem Jugendrotkreuz zur Weiterbehandlung übergeben
werden.
Zufrieden zeigten sich Jugendfeuerwehrwart Andreas Rothe und seine Betreuer mit dem
Verlauf der 24 Stunden und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit mit dem
Jugendrotkreuz. Beide Organisationen waren sich einig, diese Zusammenarbeit in Zukunft
weiter auszubauen.
Müde und erschöpft war der Dienst für die Jugendlichen am Sonntagmorgen
um 7.00 Uhr beendet. Mit vielen neuen Erfahrung konnten die Jugendlichen ihre Heimreise
antreten, die wohl direkt ins Bett führte.



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